:: unser selbstverständnis als feministinnen

Der VSStÖ bekennt sich dazu ein feministischer Verband zu sein. Wir erkennen die strukturelle Unterdrückung der Frauen im Gesellschaftssystem und sind davon überzeugt, dass Sozialismus ohne Feminismus nicht möglich ist. Deshalb treten wir heute stärker denn je mit feministischen Themen nach außen. Wir wollen die Diskriminierung der Frauen in allen Lebensbereichen nicht hinnehmen und setzen uns für eine wirkliche Gleichstellung der Geschlechter ein. Deswegen kämpfen wir in und außerhalb der Universitätsstrukturen gegen die gläsernen Decken, die Lohnschere, sexistische Übergriffe, die Gewalt an Frauen..

Innerhalb des Verbandes betreiben wir aktive Frauenförderung und zeigen dies auch nach außen. Die Tatsache, dass Spitzenpositionen im VSStÖ, insbesondere der Bundesvorsitz und die bundesweite Spitzenkandidatin zu den ÖH Wahlen, seit mehreren Jahren ausschließlich durch Frauen besetzt werden, ist eine bewusste Entscheidung. Unsere höchsten Verbandsgremien, die Bundeskonferenz und der Bundesvorstand, verlangen eine Frauenquote. Bundesweit vernetzen wir uns über eine Frauenarbeitsgruppe, die frauenpolitische Initiativen sowie Aktionen plant und als Diskussionsplattform für alle Aktivistinnen dient. Eine der größten Errungenschaften in der feministischen Verbandspolitik ist die Einrichtung einer bundesweiten Frauensprecherin im VSStÖ.

Für uns ist es essenziell, dass so lange das politische und wissenschaftliche Parkett männlich dominiert ist, zumindest der VSStÖ ein Gegengewicht zu dem patriarchalen Mainstream bietet.