:: vsstö: halbe - halbe in allen gremien

Utl.: 40 Prozent Frauenquote im UG wichtiger Schritt

Wien - Der VSStÖ begrüßt die heute, im Zuge der Novelle des Universitätsgesetzes (UG), bestätigte Frauenquote von 40 Prozent in allen Universitätsgremien. "Es ist ein wichtiger Schritt endlich eine gesetzlich verpflichtende Geschlechterquote einzuführen. Das kann jedoch noch nicht genug sein: Wir fordern alle Gremien mit mindestens 50 Prozent Frauen zu besetzen um endlich ein wirklich ausgewogenes Geschlechterverhältnis an der Uni zu bekommen", erklärt Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ für die ÖH Wahlen 2009. 


Frauen sind immer noch gerade in den oberen Hirachieebenen der Universitätsstruktur nur extrem schwach vertreten. Beginnen noch mehr Frauen als Männer ein Universitätsstudium so werden sie - je höher die Position- immer weniger. So wird bei den ProfessorInnen nur noch 14 Prozent weibliches Personal gefunden und an keiner öffentlichen Universität steht an der Spitze eine Rektorin. 

"Frauen werden in ihrer wissenschaltlichen Laufbahn oft von einer 'gläsernen Decke' gebremst, dem wird durch eine verpflichtende Quote entgegengewirkt. Durch das Einrederecht bei der unrichtigen Zusammensetzung des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen sind erstmals Konsequenzen bei Nich-Einhaltung der Quote möglich. Es braucht jedoch konkrete Sanktionsmöglichkeiten durch den AK für Gleichbehandlungsfragen", so Wollner.